Immer mehr Betroffene formulieren Forderungsschreiben selbst, oft mit Hilfe von ChatGPT oder anderen KI-Tools. Das Ergebnis wirkt professionell. Rechtlich enthält es aber häufig Fehler, die man erst bemerkt, wenn es zu spät ist:
Falsche Anspruchsgrundlagen
Die Argumentation klingt schlüssig, stützt sich aber auf Vorschriften, die deinen Fall nicht tragen.
Urteile, die es so nicht gibt
KI-Tools zitieren gern Aktenzeichen und Entscheidungen, die falsch oder frei erfunden sind.
Übersehene Fristen
Wer Fristen oder die Verjährung nicht im Blick hat, riskiert den ganzen Anspruch.
Argumente für die Gegenseite
Ein Zugeständnis im Nebensatz, etwa dazu, wann du von etwas wusstest, kann dir später schaden.
Ein einmal abgeschicktes Schreiben lässt sich nicht zurückholen.